Sonntag, 27. Februar 2011

Rache und Genugtuung

Wenn ich an die glücklichen Zeiten denke, merke ich, dass sie niemals glücklich waren.
Das Leben ist geprägt durch Schicksale, Gewalt, Lügen und Verrat.
Und dieser eine Mensch, der mich immer wieder daran erinnert, dass es das Böse in der Welt gibt, steht mir näher als ich dachte. Er ist derjenige, der das Böse verkörpert. Der mich daran erinnert, dass man eigentlich nicht selbst entscheiden kann, was passiert sondern dass es andere Menschen für einen tun.
Ich hatte gehofft, dass das alles nur eine große, verdammte Lüge ist, aber die Träume, die zum Teil Rache und Genugtuung vermitteln, machen mir Angst.
Die Ungewissheit, dass die Träume irgendwann wahr werden, ist grauenvoll und zerrt an den Nerven.
Ich würde am liebsten laut schreien und mich verkriechen.
Ich würde am liebsten die Zeit verstreichen lassen und erst wieder aufwachen wollen, wenn all das Böse der Welt endlich verschwunden ist ...

Donnerstag, 27. Januar 2011

Letztenendes ...

Es ist ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man jeden um sich herum verliert.
Man hat kaum noch Zeit, weil die Familie im Moment wichtiger ist und die Freunde bleiben auf der Strecke.
Manchmal habe ich das Gefühl, das Leben, wie es jetzt ist, hätte niemals so werden sollen. Auch wenn ich stolz darauf bin, so zu sein wie ich bin. Dennoch trauere ich um die Zeit, in der ich meine beste Freundin einfach mal in den Arm nehmen konnte, um ihr zu zeigen, dass sie die wichtigste Person in meinem Leben ist. Doch mittlerweile glaube ich, dass sie das gar nicht mehr weiß.
Man bleibt halt doch irgendwie immer allein ...