Dienstag, 31. August 2010

wanna live

Ich hab mal folgendes gelesen:

Leben ist das, was dir passiert,
wenn du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen.

Der Spruch beziehungsweise das Zitat ist von John Lennon und ich finde, dass er recht hat.
Mir passiert es oft, dass ich mir vornehme etwas zu tun oder mir überlege wie ich ein Ziel erreichen kann, dass noch weit entfernt ist und wenn ich dann die Antwort auf die Frage habe, wie ich schaffen soll was ich schaffen will, kommt mir irgendwas blödes dazwischen ...
mein Leben.
Es macht mir immer wieder einen Strich durch meine Rechnung und sucht sich einen anderen Weg für mich, den ich total bescheuert finde, aber trotzdem gehe, weil mir nichts anderes übrig bleibt. Glaub ich zumindest immer wieder. Im Nachhinein fällt mir allerdings auf, dass wenn ich es anders gemacht hätte, den Arsch in der Hose gehabt hätte, um etwas an meinem "Schicksal" zu ändern, wäre so einiges niemals passiert oder wenigstens anders. Ich für meinen Teil habe also hier und heute beschlossen, dass
mein Leben nicht mich lebt, sondern dass ich mein Leben lebe.
Im Klartext: Scheiß drauf, was das Leben eigentlich von mir erwartet. Ich mache es auf meine Art. Auch wenn diese die falsche ist. Ich kann die Fehler später immer noch dazu gebrauchen um zu wissen, wie ich es besser nicht hätte machen sollen.

Verdreht, nicht? (:

Dienstag, 24. August 2010

Choice

Wenn du die Wahl hättest zwischen
einer Welt, die du in deinem Traum geschaffen hast,
in die du fliehen kannst, wenn etwas schief läuft
oder
der Realität, die manchmal schlimmer nicht sein kann,
weil sie keine Lösung bereitstellt, die gewährt, dass es gar keine Probleme gibt
für was würdest du dich entscheiden?

Sonntag, 22. August 2010

Kindheit

Fast jeder kann sich klar daran erinnern.
Alles war so leicht. So unbeschwert. So voller unbeantworteter Fragen, bei denen man sich im Nachhinein denkt, man hätte sie nicht beantworten lassen sollen. So viele Dinge waren interessant, weil sie verboten waren ...
Ich denke, die Kindheit ist das wichtigste. Man wird durch sie geprägt, baut sein Leben danach auf und gibt Erfahrungen und mögliche Ziele, die man selbst nicht erreicht hat, an seine Kinder weiter.
Ist das gut? Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ich - zum Beispiel - kann mich an viele Dinge aus meiner Kindheit erinnern, vielleicht deshalb, weil ich gerade einmal 16 Jahre alt bin. Aber ich vermisse jetzt schon dieses unbeschwerte Leben. Ich will zurück in die Grundschule und manchmal auch zurück in den Kindergarten, wenn ich mir überlege, dass ich bald mein Abitur mache, studiere und arbeite. Ich bekomme eine Gänsehaut bei dem Gedanken, dass ich bald ein Auto fahren kann.
Okay, als Kind hab ich mir das alles immer gewünscht. Endlich groß zu sein und allein für mich zu sorgen, doch jetzt wo ich es kann, hab ich keine Lust mehr darauf - ist nicht so, dass ich faul bin und darauf aus bin Hartz IV zu beantragen, aber mir geht das zu schnell. Man wird zu schnell erwachsen.
Ich will wieder mit anderen Kiddies spielen, mich um Bauklötze prügeln und mit Puppen spielen und mir um meine Zukunft keine Gedanken machen. Ist das zu viel verlangt? Anscheinend schon ..
Naja kann man nichts machen.
Aber an alle, deren ihre Kindheit heilig ist:
Nehmt eure Kindheit in die Hand und rennt so schnell ihr könnt!

Arme Kleine. Genieß es, solange du noch kannst ...

Hi Enttäuschung. Schön, dass du so oft vorbei schaust.

Ich hab so langsam das Gefühl, dass einige Leute gar nicht wissen, was Liebe überhaupt bedeutet.
Man bekommt ständig gesagt: "Ich liebe dich.; Du bist wundervoll.; Du bist die Person, die ich nie wieder gehen lasse." Und hinterher ist eh alles gelogen. Da fragt man sich doch, ob nicht noch jemand Arschkarten hat, weil ich sie ja sammel. Hab schon ein Album angelegt.
Möglicherweise sollte man allen Männer - auch Frauen -, die glauben, dass sie mit Lügen in der Liebe weiterkommen, einfach mal zeigen, wie sowas ist. Mal den Spieß umdrehen und sich denken: "Leckt mich doch am Allerwertesten."
Aber was rede ich hier? Man - zumindest ich und wahrscheinlich auch einige andere - machen den Fehler immer wieder, sich auf jemanden einzulassen, der gar nicht zu einem selbst passt. Das wird langsam aber sicher zum Lebensstil.

Aber passt schon. Ist ja nicht so, dass ich Gefühle hätte oder so.

Naja, ich schreib mir hier die Finger wund und niemanden interessiert es. Mich wahrscheinlich am allerwenigsten. Ich lern trotzdem nicht aus meinen Fehlern. Und ich glaube, ich bin damit nicht allein.
Ich denk mir heimlich, still und leise, dass es gut ist, dass mein Herz nicht schreien kann. Ist wirklich ganz gut so.

Mittwoch, 18. August 2010

Musik

… ist ein Thema für sich. Es gibt verschiedene Geschmäcker, verschiedene Genren, verschiedene Künstler, verschiedene Texte, verschiedene Themen, die durch Musik ausgedrückt werden.

Für manche ist Musik einfach nur Musik.
Für mich allerdings nicht.
Die Musik ist ein ständiger Begleiter in meinem Leben.
Als Kind hab ich viele Instrumente gespielt, habe gesungen, zwar nicht professionell, weil man das niemandem antun sollte, aber unter der Dusche, im Kindergarten oder einfach nur mal so, trällerte ich verschiedene Lieder, die gerade zur Situation passten.
Ich suche mir auch heute noch Lieder, die zu meiner Laune passen.
Musik ist eine Art von Möglichkeit, mit der ich mich ausrücken kann, denn die Texte und Melodien sind nicht einfach nur Texte und Melodien. Man muss erkennen können, was zwischen den Zeilen steht, um zu verstehen, was die Künstler ausdrücken wollen. Um zu erkennen, was beziehungsweise wie ich fühle und denke.
Musik ist Liebe. Musik ist Fantasie. Musik ist Verständnis.

Dienstag, 17. August 2010

Fantasie

In jedem von uns steckt ein Träumer.
Ein kleiner. Ein großer. Vollkommen egal.
Wir alle haben Fantasie, jedoch gebraucht nicht jeder diese Gabe - wenn man es so nennen kann.
Meine Eltern haben mir oft gepredigt, wie wichtig es ist, dass ich meine Fantasie nicht verliere. Sie sagten, es sei das tollste, was ein Mensch besitzen könne. Man könne sich eine Traumwelt erschaffen und dahin flüchten, falls einem die Decke auf den Kopf fiele.
Ich habe oft darüber nachgedacht. Oft. Weniger. Intensiv, bewusst. Unbewusst.
Doch letztenendes ist mir klar geworden, dass sie recht hatten.
Ohne Fantasie - und ohne ein Unterbewusstsein - hätten wir keine Träume und würden darin niemals Antworten auf Fragen finden, die wir niemandem stellen außer uns selbst.
Fantasie ist eine tolle Sache, die richtig eingesetzt, zu einer wunderbaren Gabe werden kann.
Ich erinnere nur zu gerne an Autoren, die Bestseller geschrieben haben, an Regisseure, die tolle Filme veröffentlicht haben, nicht nur auf Basis eines vorher geschriebenen Buches, sondern auch auf Basis ihrer eigenen Vorstellungen, Fantasien.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Ich bin der Ansicht, dass niemand, egal wie alt er ist, seine Fantasie verlieren darf.
Fantasie ist wundervoll.

Das Schloss im Himmel

Montag, 16. August 2010

Zukunft?

Eine wundervolle Beziehung, eine Traumhochzeit, 2-6 wunderbare Kinder, ein toller Job, ein langes, erfülltes Leben und schließlich ein Tod, der friedlicher nicht sein kann.
Doch was ist es genau, was sich einige Menschen darunter vorstellen?
Eine wundervolle Beziehung ...
gibt es erst, wenn man sich blind vertrauen kann. Den anderen versteht, auch wenn er gar nichts gesagt hat. Wenn man seine Fehler einsieht und bei seinem Partner zu Kreuze kriecht und um Vergebung bittet. Wenn man über Probleme offen und ehrlich reden kann und keine Angst haben braucht, dass der andere sich darüber ins geheim lustig macht. Wenn man sich gegenseitig Freiräume lässt, um Abstand voneinander zu gewinnen und sich darüber im Klaren wird, wie sehr man einander wirklich liebt. Wenn man sich bei einem Streit anschreien kann, die Fetzen fliegen, alles gesagt wird, was gesagt werden muss und man danach zusammen weint und lacht, weil man trotz der guten Vorsätze einmal mehr überreagiert hat. Wenn man Kompromisse eingeht, weil der Streit oder die Diskussion sonst niemals enden wird. Wenn man sich trotz aller Strapazen, Hochs und Tiefs, Auseinandersetzungen und Versöhnungen immer noch gegenseitig in die Augen sehen kann und einander sagen kann, dass man sich liebt, egal was kommt.
Eine Traumhochzeit …
kann es erst sein, wenn man das obige erfüllen kann und sich bewusst gemacht hat, dass man sein Leben miteinander verbringt. Womöglich für immer – Hoffnung stirbt halt doch zuletzt. Wenn man einander Treue, Ehrlichkeit, Vertrauen und Liebe, in guten und schlechten Zeiten vor dem Altar und der versammelten Mannschaft schwört und es auch noch so meint. Wenn man aus der Kirche geht und in diesem Moment schon weiß, dass die Hochzeitsnacht, die Flitterwochen, in denen die ersten Kinder entstehen und die darauf folgende Schwangerschaft, die beste Zeit im gemeinsamen Leben sein wird.
2-6 Kinder …
können es sein, wenn man so viel Liebe zu geben hat, dass sie den einzelnen erdrückt und sie gleich auf alle Kinder und den geliebten Partner aufteilen muss, weil man sonst platzt. Wenn man den Gedanken liebt, sein eigen Fleisch und Blut aufwachsen zu sehen, es zu lieben und immer zu beschützen, wie eine Löwin ihre Junge. Wenn man in das erste Kinderaugenpaar blickt und weiß, dass man innig geliebt und verehrt wird und man diesen Augenblick immer wieder und öfter erleben will. Wenn man es genießt, niemals wirklich allein zu sein.
Einen tollen Job …
kann man haben, wenn man sich früher in der Schule angestrengt hat, seinen Ausbildungs- beziehungsweise Studienweg gegangen ist und das erreicht hat, was man wollte. Einen Job zu haben, der einem Spaß macht. Ein Job, wobei man sicher ist, ihn sein Leben lang machen zu können, weil die Arbeit niemals aufhört. Ein Job, der genug Geld bringt, um leben zu können und um sich vielleicht zwischendurch mal etwas größeres zu leisten, wie zum Beispiel einen Urlaub oder ein Motorrad, auf das man schon seit Kindheitstagen spart, aber das Geld dafür nie reichte. Ein Job, der hinterher eine Rente hervorbringt, mit der man leben kann.
Ein langes, erfülltes Leben …
kann man haben, wenn man sich dafür abrackert, seine Wünsche und Träume zu erfüllen und schließlich, wenn das geschehen ist, weiß, warum man vorher gearbeitet hat. Wenn man die ersten eigenen Kinder lachen, krabbeln, weinen, schreien, toben, wachsen, Faxen machen und später eigene Kinder haben – seine Enkelkinder – sieht. Wenn man als im Alter vorangeschrittener Mensch zurückblickt und sagen kann, dass man etwas aus seinem Leben gemacht hat und stolz darauf ist. Wenn man sich zurücklehnt und die Stille um einen herum genießen kann, die man sich so oft gewünscht hat, wenn es stressig war. Wenn man nie eine ernste Krankheit hatte und falls doch, dass man sie überlebt hat und sich aufrappelt, um die letzten seiner Tage zu genießen.
Ein Tod, der friedlicher nicht sein kann …
ist es, wenn man alles erfüllt hat, was hier drüber steht. Man sich im Leben darüber im Klaren geworden ist, was man eigentlich erreichen will und wie man das schaffen kann. Wenn man stolz darauf ist, das man etwas an der Welt verbessert hat, auch wenn es nur die Tatsache ist, dass man andere Menschen glücklich gemacht hat. Wenn die letzten Gedanken der Familie gelten, die wunschlos glücklich in einem eigenen Haus wohnt und am Abend noch da war. Wenn die letzten Gedanken einem noch einmal vor Augen führen, wie er es sich zu leben gelohnt hat …
Das ist eine Zukunft, wie ich sie mir vorstelle. Möglicherweise bin ich nicht allein damit. Wer weiß das schon …

Sonntag, 15. August 2010

Muffin

18.12.2008. Muffin. Mein Bruder.

Ich weiß noch, wie alles angefangen hat.
Wir haben bei Schmuddels geschrieben und uns nicht gleich gut verstanden. Ich hatte immer das Gefühl, ich würde dich nerven, obwohl du immer nein dazu sagtest.
Ich glaube, wir haben ein halbes Jahr nur geschrieben, bis wir das erste Mal Scheiße vor der Cam gemacht haben. Von da an war es einfach anders.
Du hast mir sooft aus einem tiefen Loch geholfen und ich dir. Möglicherweise haben die Geheimnisse, die wir uns damals und auch heute noch erzählen, uns mehr zusammen geschweißt als alles andere.
Lange Rede, kurzer Schwachsinn .. (:
Ich wollte dir einfach mal sagen, dass du einer der wundervollsten Menschen in meinem Leben bist und ich dir für alles von Herzen danke, was du für mich getan hast.
Ich hoffe, du bist weiterhin so glücklich wie jetzt und hast zwischenzeitlich mal Zeit für mich. Auch wenn's nur ein bisschen ist, denn ich vermisse meinen großen Bruder sehr .. ):
Ich hab dich lieb, vergiss das nicht :*
 

Mittwoch, 11. August 2010

time is passing by

Ich vermisse es,
stundenlang mit dir über Gott und die Welt zu quatschen.
Ich vermisse es,
dass ich deine sarkastischen Untertöne niemals überhört habe.
Ich vermisse es,
dass ich mich bei dir fallen lassen konnte.
Ich vermisse es,
wie du mich in den Arm genommen hast.
Ich vermisse so viel an dir, an unserer gemeinsamen Zeit.
Ich wünschte,
ich könnte die Zeit zurückdrehen und alle Fehler,
die ich gemacht habe, ungeschehen machen.
Ich wünschte,
du wärst niemals gegangen...