Sonntag, 22. August 2010

Kindheit

Fast jeder kann sich klar daran erinnern.
Alles war so leicht. So unbeschwert. So voller unbeantworteter Fragen, bei denen man sich im Nachhinein denkt, man hätte sie nicht beantworten lassen sollen. So viele Dinge waren interessant, weil sie verboten waren ...
Ich denke, die Kindheit ist das wichtigste. Man wird durch sie geprägt, baut sein Leben danach auf und gibt Erfahrungen und mögliche Ziele, die man selbst nicht erreicht hat, an seine Kinder weiter.
Ist das gut? Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ich - zum Beispiel - kann mich an viele Dinge aus meiner Kindheit erinnern, vielleicht deshalb, weil ich gerade einmal 16 Jahre alt bin. Aber ich vermisse jetzt schon dieses unbeschwerte Leben. Ich will zurück in die Grundschule und manchmal auch zurück in den Kindergarten, wenn ich mir überlege, dass ich bald mein Abitur mache, studiere und arbeite. Ich bekomme eine Gänsehaut bei dem Gedanken, dass ich bald ein Auto fahren kann.
Okay, als Kind hab ich mir das alles immer gewünscht. Endlich groß zu sein und allein für mich zu sorgen, doch jetzt wo ich es kann, hab ich keine Lust mehr darauf - ist nicht so, dass ich faul bin und darauf aus bin Hartz IV zu beantragen, aber mir geht das zu schnell. Man wird zu schnell erwachsen.
Ich will wieder mit anderen Kiddies spielen, mich um Bauklötze prügeln und mit Puppen spielen und mir um meine Zukunft keine Gedanken machen. Ist das zu viel verlangt? Anscheinend schon ..
Naja kann man nichts machen.
Aber an alle, deren ihre Kindheit heilig ist:
Nehmt eure Kindheit in die Hand und rennt so schnell ihr könnt!

Arme Kleine. Genieß es, solange du noch kannst ...

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